Lynn Büeler erhielt ihren Master in Psychologie an der Universität Zürich in der Abteilung Experimentelle Psychopathologie und Psychotherapie. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich im Rahmen der STRESS-Studie mit dem Einfluss von Kindheitstrauma auf Resilienz und die Rolle von sozialer Unterstützung. In ihrem Doktorat untersucht sie interpersonelle Prozesse im Zusammenhang mit Stress und Trauma und deren Messung im täglichen Leben mittels Ecological Momentary Assessment (EMA). Dazu beschäftigt sie sich weiterhin mit Daten der STRESS-Studie. Zudem koordiniert sie gemeinsam mit Eleonora Fadel eine neue Studie zu sozialen Interaktionen und Mechanismen von interpersonellem Vertrauen bei Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS), bei der Lynn sich hauptsächlich auf ein neuroökonomisches Paradigma zur Messung von Vertrauen („Trust Game“) sowie auf die Erfassung von Vertrauen im täglichen Leben mittels EMA konzentriert.
Darüber hinaus übernimmt Lynn Lehrtätigkeiten zu Stress und Trauma sowie zu deren experimenteller Erforschung (z.B. im Rahmen des experimentalpsychologischen Praktikums). Lynn war 2025 an der Gründung einer neuen UZH Peer Mentoring Gruppe zu EMA beteiligt und organisiert seit 2025 gemeinsam mit anderen Nachwuchsforschenden die Online-Seminarreihe „Resilient Minds“, welche einen internationalen Austausch zu Forschung aus den Bereichen Stress und Resilienz fördert.