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Psychologisches Institut Angewandte Sozial- und Gesundheitspsychologie

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme an der KETO-Längsschnittstudie zum Entscheidungsverhalten

Sie sind nun definitiv am Ende unserer Längsschnittstudie angelangt

Vielen Dank für Ihre Teilnahme an unserer Studie zum Entscheidungsverhalten.

Das Forschungsteam wird die Daten im Frühling und Sommer 2023 anonymisiert auswerten.

Falls Sie eine Zusammenfassung der Ergebnisse unserer Studie wünschen, können Sie gerne eine E-Mail an die Studienleitung schicken (lara.grob@uzh.ch), mit einem kurzen Text, dass Sie über die Resultate informiert werden möchten. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.

Um was ging es in unserer Studie (Debriefing)

Der KETO (Kurzer Entscheidungs-Test Online), welchen Sie über einen Monat jeden dritten Tag bearbeitet haben, misst u.a. Ihre individuelle Urteilssicherheitsschwelle (HAUS = Höhe des Anspruchs an Urteilssicherheit). Anhand der Höhe der Wahrscheinlichkeit der ersten aufgedeckten Händlerinformation und der Anzahl der von Ihnen befragten Händler wird über einen ausgeklügelten Algorithmus Ihre HAUS eingegrenzt und anschliessend nachberechnet. Die HAUS kann zwischen der Basiswahrscheinlichkeit 25% und vollständiger Urteilssicherheit 100% individuell schwanken, diese liegt im Durchschnitt bei 80%. Die Informationssuche wird also nach der ersten Händlerinformation abgebrochen, sofern diese 80% oder höher beträgt. Liegt die erste Händlerinformation tiefer als 80%, werden in der Regel weitere Informationen aufgedeckt. Die HAUS dient auch als Hinweis für Ihre Risikobereitschaft bei Entscheidungen unter Unsicherheit.

Grundsätzlich ging es in dieser Studie darum, den Zusammenhang zwischen dem weiblichen Entscheidungsverhalten und dem Menstruationszyklus zu untersuchen.  
In der psychologischen Fachliteratur finden mehrere Autorinnen und Autoren Evidenz dafür, dass der Menstruationszyklus das Entscheidungsverhalten der Frau in verschiedenen Situationen beeinflussen kann. Auf diesen wissenschaftlichen Befunden baut unsere Längsschnittstudie auf. Der weibliche Zyklus wird in eine Follikelphase, Ovulationsphase und Luthealphase eingeteilt. Der erste Tag der Regelblutung signalisiert den Beginn des neuen Zyklus. Der Menstruationszyklus der Frau zeichnet sich durch eine starke Schwankung von Hormonen aus, wobei die beiden bekanntesten Hormone Östrogen und Progesteron sind. Diese endokrinologischen Schwankungen wirken sich auf das Erleben und Verhalten der Frau aus und können ihre Entscheidungen beeinflussen.

Durch die Messung des Entscheidungsverhaltens mit dem KETO über mehrere Messzeitpunkte hinweg wollten wir herausfinden, ob es einen Unterschied zwischen Frauen mit natürlichem Menstruationszyklus gibt und Frauen, die hormonell verhüten. Dabei war es besonders wichtig für uns zu erfahren, ob es charakteristische Veränderungen im Entscheidungsverhalten der Frau mit natürlichem Menstruationszyklus gibt, abhängig von der jeweiligen Phase (Follikel-, Ovulations- oder Luthealphase), in der sie sich gerade befindet. Die Information über die Zyklusposition können wir berechnen, in dem wir zum letzten Befragungszeitpunkt einige Fragen über den Zyklus gestellt haben.

Zudem interessierte uns weiter, ob sich auch das Risikoverhalten in Abhängigkeit der Zyklusphase ändert. Dazu haben Sie jedes Mal eine kurze Skala zu Ihrer allgemeinen Risikobereitschaft ausgefüllt. Als zusätzliche Information haben wir bei jedem Befragungszeitpunkt Ihre Stimmung vor und nach dem KETO abgefragt, einerseits als Kontrolle und andererseits um zu sehen, wie das Lösen des Tests euer Befinden beeinflusst.

Vergütung Ihrer Teilnahme

Für Ihre vollständige Teilnahme an alles zwölf Terminen werden Sie mit CHF 20 oder 5 Versuchspersonenstunden entlohnt. Falls Sie eine dieser Vergütungen in Anspruch nehmen möchten, gehen Sie bitte wie folgend beschrieben vor. Für die Vergütung in Versuchspersonenstunden beachten Sie den Abschnitt weiter unten.

Schreiben Sie eine E-Mail an lara.grob@uzh.ch, welche folgende Informationen enthält:

a) Ihr individueller Versuchspersonencode (wie der Versuchspersonencode erstellt wird, können Sie am Schluss dieser Seite nachschauen). Beachten Sie bitte, dass Ihre Daten bei diesem Verfahren weiterhin anonym sind und wir nicht wissen, was Sie bei der Studie jeweils angegeben haben. Der Versuchspersonencode dient lediglich dazu, dass wir überprüfen können, an welchen Terminen teilgenommen haben.

b) Die Anzahl an Terminen, an denen Sie teilgenommen haben.

c) Alle notwendigen Informationen, damit die Überweisung auf Ihr Konto vorgenommen werden kann, d.h. Vor- und Nachname, Adresse und IBAN). Falls Sie kein Konto haben und die Vergütung nur bar möglich ist, teilen Sie das bitte in der E-Mail mit und geben Sie Vor- und Nachname sowie Ihre Adresse an.

Bitte beachten Sie, dass die Überweisung etwas Zeit in Anspruch nehmen kann. Zuerst muss für jede Person geprüft werden, wie viele Termine komplettiert wurden.

Der Anspruch auf eine Vergütung erlischt am 01. Mai 2023!

Sie können wirklich etwas gewinnen!

Unter allen ca. 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern unser Gesamtstudie, welche sämtliche Messzeitpunkte vollständig gelöst haben, verlosen wir zusätzlich 3 x CHF 50 in bar. Sie werden im Juni 2023 automatisch benachrichtigt, falls Sie zu den glücklichen Gewinnerinnen und Gewinnern gehören.

Brauchen Sie eine Teilnahmebestätigung und/oder eine Versuchspersonenbescheinigung?

Falls Sie Psychologie studieren und/oder eine Versuchspersonenbescheinigung für Versuchspersonenstunden benötigen, dann gehen Sie wie unten beschrieben vor:

Schreiben Sie eine E-Mail an lara.grob@uzh.ch, welche folgende Informationen enthält:

Ihre Daten aus der Studie bleiben bei diesem Verfahren ebenfalls anonym.

Betreff: Versuchspersonenstunden für die Teilnahme an der KETO-Längsschnittstudie "LongKETO"

Im Mailtext schreiben Sie auch bitte,

a) an welchem Datum und welcher Uhrzeit Sie heute am letzten Messzeitpunkt teilgenommen haben,

b) Ihren vollständigen Vor- und Nachnamen,

c) Ihre Matrikelnummer,

d) welches Ihr Code war, z.B. AC131

Den Anfangsbuchstaben des Vornamens des Vaters, z.B. A für Arndt.
Den Anfangsbuchstaben des Vornamens der Mutter, z.B. C für Cilia.
Die Anzahl Ihrer Geschwister, z.B. 0 oder 3.
Der Tag der Geburt, z.B. 1 oder 14.

Ich wünsche Ihnen wunderbare Frühlingstage und sage noch einmal vielen Dank für Ihren Einsatz!

Lara Grob

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Kontakt und Studienleitung

Lara Grob (lara.grob@uzh.ch)
Masterstudentin der Universität Zürich

Projektleitung

Dr. phil. Daniel Hausmann-Thürig (d.hausmann@psychologie.uzh.ch)
Universität Zürich, Psychologisches Institut, Angewandte Sozial- und Gesundheitspsychologie

Weiterführende Informationen

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