Forschungsschwerpunkt
Ekaterina Schneider ist Oberassistentin in der Abteilung Klinische Biopsychologie und Psychotherapie an der Universität Zürich. In ihrer Forschung untersucht sie, wie soziale Nähe, Berührung und Beziehungserfahrungen mit Stress, Emotionen und biologischen Regulationsprozessen zusammenhängen. Dabei interessiert sie besonders, wie neuroendokrine Marker wie Oxytocin und Cortisol mit alltäglichem Stress, Affekt und sozialem Erleben verknüpft sind und welche Rolle soziale Interaktionen für psychische und körperliche Gesundheit spielen. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Zusammenspiel von Oxytocin und Geschlechtshormonen sowie auf dem Einfluss zyklusbezogener hormoneller Veränderungen auf soziale und stressbezogene Prozesse. Ihre Arbeit verbindet klinisch-psychologische Fragestellungen mit biopsychologischen Methoden, Laboranalysen und alltagsnahen Studiendesigns.
Werdegang
Nach dem Studium der Psychologie an der Universität Innsbruck und der University of New Orleans mit den Schwerpunkten biologische und klinische Psychologie war Ekaterina Schneider ab 2015 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Heidelberg tätig. Dort leitete sie das biochemische Labor und promovierte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Im Rahmen ihrer Promotion absolvierte sie einen Forschungsaufenthalt an der University of Oslo. Von 2017 bis 2025 absolvierte sie die Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) am Zentrum für Psychologische Psychotherapie der Universität Heidelberg. Seit August 2024 ist sie als Postdoktorandin am Institut für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Heidelberg tätig. Seit September 2025 ist sie zudem Oberassistentin am Lehrstuhl für Klinische Biopsychologie und Psychotherapie der Universität Zürich, wo sie das biochemische Labor leitet. Ihre wissenschaftliche Tätigkeit setzt sie parallel an beiden Standorten fort.