Forschungsschwerpunkt
Dora Hopf ist Oberassistentin in der Abteilung Klinische Biopsychologie und Psychotherapie an der Universität Zürich. In ihrer Forschung untersucht sie, wie kritische Phasen enger Beziehungen - wie etwa soziale Isolation, Einsamkeit, Trennung und Verlust - die psychische und körperliche Gesundheit beeinflussen. Hierbei verbindet sie klinisch-psychologische mit neuroendokrinen Ansätzen. Ein besonderes Anliegen ist ihr dabei, Verlusterfahrungen möglichst alltagsnah zu erfassen. Weiterhin liegt ihr Fokus darin, mögliche Faktoren zu identifizieren, die eine Reaktion auf Isolation und Verlust potenziell abschwächen oder verstärken können.
Werdegang
Dora Hopf studierte B.Sc. Psychologie an der Universität Mannheim und absolvierte 2018 ihren Master mit dem Schwerpunkt Klinische Psychologie, Neuro- und Rehabilitationswissenschaften an der Universität Freiburg. Nach ihrem Studium arbeitete sie ab 2019 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Institut für Medizinische Psychologie in Heidelberg. Sie promovierte 2023 an der Universität Heidelberg zu dem Thema neuroendokrine und kontextuelle Mechanismen sozialer Isolation und sozialen Verlusts.
Zwischen Oktober 2023 und August 2025 war sie als Post-Doktorandin am Institut für Medizinische Psychologie tätig. Seit September 2025 ist sie Oberassistentin am Lehrstuhl für Klinische Biopsychologie und Psychotherapie der Universität Zürich.